Christrose, Lenzrose – Helleborus

Am bekanntesten ist die weißblühende Christrose Helleborus niger. Gerne wird sie in der Weihnachtszeit als Schnittblume oder in Töpfen vorgetrieben als Pflanze zur Dekoration verwendet. Im Garten blüht sie jedoch häufig erst im Januar oder Februar. Manche nennen sie daher auch Schneerose.

Daneben gibt es zahlreiche andere Helleborus Arten. Sie dürfen sich insbesondere auf die frühlingsblühenden Helleborus Hybriden freuen, von denen immer wieder neue Farbnuancen auf den Markt kommen. Darunter befinden sich insbesondere cremige Blüten mit rötlichen Sprenkeln oder Zeichnungen bis hin zu bordeaux oder fast schwarzen Blüten. Sie  blühen meist im Februar, manche erst Anfang April. So werden diese auch eher Lenzrosen oder Frühlingsrosen genannt. Die deutschen Bezeichnungen der einzelnen Helleborus Arten variiert regional.

Hat die Staude mit ihren immergrünen Blättern bei Ihnen im Garten den richtigen Platz, blüht sie jedes Jahr wieder. Ideal sind halbschattige Plätze, in den Mittagsstunden gerne von Sträuchern beschattet. Jährliche Kalkgaben sind empfehlenswert. Zwar sind alle Pflanzenteile von Helleborus giftig, jedoch befindet sich die höchsten Konzentration des Hellebrin in der Wurzel. Insofern kommen Vergiftungen durch diese Pflanze kaum vor.

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